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	<title> &#187; Henry</title>
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		<title>Anonymous</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Namen Shakespeare verbindet beinahe jeder mit einer der Größen der Literaturgeschichte. &#8220;Romeo und Julia&#8221;, &#8220;Viel Lärm um nichts&#8221; oder &#8220;König Lear&#8221; sind nur einige seiner Werke. Doch schon immer kreisen Gerüchte, dass Shakespeare seine Texte überhaupt nicht selbst geschrieben haben soll, sondern ein unbekannter Autor mit demselben Namen. Stoff für die Theorie bietet vor [...]]]></description>
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<p>Den Namen Shakespeare verbindet beinahe jeder mit einer der Größen der Literaturgeschichte. &#8220;Romeo und Julia&#8221;, &#8220;Viel Lärm um nichts&#8221; oder &#8220;König Lear&#8221; sind nur einige seiner Werke. Doch schon immer kreisen Gerüchte, dass Shakespeare seine Texte überhaupt nicht selbst geschrieben haben soll, sondern ein unbekannter Autor mit demselben Namen. Stoff für die Theorie bietet vor allem die Tatsache, dass über Shakespeares Leben so gut wie nichts bekannt ist.<br />
Diese Theorie greift Roland Emmerich in seinem neusten Film &#8220;Anonymous&#8221; auf.<br />
Der Film spielt im London des 16. Jahrhunderts. Queen Elizabeth, gespielt von Vanessa Redgrave, herrscht über England und ein bisher eher unbekannter William Shakespeare (Rafe Spall) wird zum gefeierten Schriftsteller. Durch seine Fähigkeit die Natur der Menschen und die Lage im Land in einer Sprache darzustellen, wie es vor ihm niemanden gelungen ist.Der eigentliche Urheber der Werke ist, zumindest im Film, aber der Earl of Oxford (Rhys Ifans). Dieser ist verfeindet mit dem Berater der Königin und kann aufgrund seiner hohen Stellung jedoch nicht als Verfasser in Erscheinung treten.<br />
Geboten wird feinstes Degenkino, vor beeindruckender Kulisse und hübschen Kostümen. Gedreht wurde der Film in den Filmstudios in Babelsberg, wobei Emmerich bei seinen Darstellern großen Wert darauflegte, dass diese alle Briten sind. Inhaltlich gibt es politische Intrigen und jede Menge Familienzwist im englischen Hochadel, was in einer netten Story verpackt ist, die für einen Roland Emmerich Film sogar viel Tiefgang aufweisen kann. Dazu trägt besonders Vanessa Redgrave in der Rolle der Königin bei. Emmerich hat es geschafft in diesem toll inszenierten Film eine Stimmung zu erzeugen, die einen sofort in ihren Bann zieht. Auch wenn es mittlerweile als gesichert gilt, dass Shakespeare seine Werke selbst verfasst hat, strickt Emmerich einen Plot, der einen zumindest während des Filmes rätseln lässt.<br />
Alles in allem ist &#8220;Anonymous&#8221; großes Hollywood Kino mit soliden Schauspielern, netter Geschichte und fesselnder Inszenierung. </p>

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		<title>Footloose</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 12:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Umzug mit seiner Mutter landet der junge Ren MacCormack in einem Provinznest, indem der Rock&#8217;n'Roll verpöhnt ist. Der Reverend vor Ort hat nach dem Unfalltod seines Sohnes dafür gesorgt, dass die &#8220;Musik des Satans&#8221; wie er sie nennt verboten wird. Obendrein gibt es auch keine Partys und Tanzveranstaltungen mehr, was den ehemaligen Großstädter [...]]]></description>
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<p>Nach dem Umzug mit seiner Mutter landet der junge Ren MacCormack in einem Provinznest, indem der Rock&#8217;n'Roll verpöhnt ist. Der Reverend vor Ort hat nach dem Unfalltod seines Sohnes dafür gesorgt, dass die &#8220;Musik des Satans&#8221; wie er sie nennt verboten wird. Obendrein gibt es auch keine Partys und Tanzveranstaltungen mehr, was den ehemaligen Großstädter Ren ziemlich stört. Gleiches gilt für Ariel Moore, die Tochter des Reverends. Sie findet schnell Gefallen am rebellischen Ren, der zudem plant die Musik wieder zurück in das Provinznest zu bringen, indem er eine große Party in der Stadthalle veranstalten möchte&#8230;</p>
<p>Das aus dem Jahr 1984 stammende Original &#8220;Footloose&#8221; war ein Tanzfilm, der große Wellen schlug und auch heute noch zu den besten Filmes des Genres zählt. Alleine die Tanzszene von Kevin Bacon hat viele Zuschauer damals in ihren Bann gezogen. Ob es wirklich gelingen kann, wenn er derart vom Kult getragener Film eine Neuauflage erlebt? Regisseur Craig Brewer, der bisher für einige TV-Produktionen verantwortlich war und mit &#8220;Hustle &#038; Flow&#8221; bereits 2005 einen Tanzfilm auf die große Leinwand brachte, hat es zumindest versucht. Und er ist dabei in sehr vielen Punkten verdammt nahe am Original geblieben. Wo man sonst eher Abwandlungen und eine Annäherung an den modernen Musikgeschmack vorfindet, bleibt beim Remake von &#8220;Footloose&#8221; alles herrlich klischeehaft und traditionell zugleich. Man darf sich daher sogar die Frage stellen, ob das Remake überhaupt hätte sein müssen, wenn es denn so nahe am Original gehalten wurde. Natürlich gelingt es nicht, das Flair des großen Vorbilds zu 100% einzufangen. Das war jedoch bereits von vornherein klar und ist wohl das schwere Los eines zu ziemlich jeden Remakes.</p>
<p>&#8220;Footloose&#8221; überzeugt dagegen in seiner Neuverfilmung mit einem sympathischen Hauptdarsteller. Kenny Wormald macht seinen Job dabei mehr als ordentlich und wirkt auf der Leinwand herrlich erfrischend. Seine Erfahrung in Filmen wie &#8220;Center Stage: Turn it up&#8221; sowie der TV-Serie &#8220;Dancelife&#8221; lassen ihn zur optimalen Besetzung für die Rolle werden, da er sich gut bewegt und ein unglaubliches Körpergefühl beim Tanzen hat. An seine Seite wurde Julianne Hough gecastet, die zumindest optisch überzeugt und mit ihrer Rolle neben Cher und Christine Aguilera in &#8220;Burlesque&#8221; ebenfalls bereits Erfahrung im Genre vorweisen kann. Ihr Schauspiel dagegen bleibt leider etwas unterkühlt und unsympathisch, so dass man Rens Anziehung für ihre Filmfigur Ariel nicht wirklich nachvollziehen kann. Dennis Quaid sowie Andie MacDowell in ihren Nebenrollen können dagegen überzeugen.</p>
<p>Liebhaber des Originals können auch mit der Neuverfilmung von &#8220;Footloose&#8221; ihren Spaß haben. Wer sich nicht an den schnellen Schnitten stört, kann die Musik, die authentische Handlung im Vergleich zum großen Vorbild sowie Kenny Wormald als sympathischen Hauptdarsteller genießen. Wer allerdings nichts mit Tanzfilmen anfangen kann, braucht sich &#8220;Footloose&#8221; nicht anschauen. </p>

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		<title>Die Haut in der ich wohne</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 12:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Roberto Ledgard, gespielt von Antonio Banderas, ist plastischer Chirurg. Er betrachtet den weiblichen Körper aus der Sicht eines Kunstkenners. Er hat eine einzige Patientin (Elena Anaya), die zugleich seine Gefangene in seinem Landhaus ist. Der Zuschauer wartet gespannt darauf, mehr über diese Vera zu erfahren. Regisseur Pedro Almodóvar erzählt die Hintergründe facettenweise, bis sich [...]]]></description>
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<p>Dr. Roberto Ledgard, gespielt von Antonio Banderas, ist plastischer Chirurg. Er betrachtet den weiblichen Körper aus der Sicht eines Kunstkenners. Er hat eine einzige Patientin (Elena Anaya), die zugleich seine Gefangene in seinem Landhaus ist. Der Zuschauer wartet gespannt darauf, mehr über diese Vera zu erfahren. Regisseur Pedro Almodóvar erzählt die Hintergründe facettenweise, bis sich ein schauriges Bild ergibt. Vera ist Objekt der Begierde. Aber im filmischen Rückblick verwandelt sie sich in eine verhasste Person, die der Chirurg mit seinem Skalpell modelliert hat. Man fühlt sich in diesem Thriller einen Augenblick an Dr. Frankenstein erinnert. Aber schnell wird klar, dass hier eine perfekte Statue zum Leben erweckt werden soll. Versehen mit einer künstlichen Haut, die der Arzt zuvor im Menschenversuch getestet hat. Seine Frau ist in einem Feuer verbrannt. Die Tochter wurde wahnsinnig. Es handelt sich um jene Vera, die nun Dr. Ledgard buchstäblich mit Haut und Haaren ausgeliefert ist. Ihre Gestalt verändert sich im Laufe des Films. Als Kontrast erlebt der Zuschauer die innerlichen Enthüllungen des Arztes. Er tritt als Witwer auf, der um seine Frau trauert. Und er gibt den inzestuösen Rächer. Erst als der Sohn (Roberto Alamo) der finsteren Haushälterin (Marisa Paredes) nach einem Raubüberfall im Tigerkostüm in Dr. Ledgards Landhaus aufkreuzt und um Asyl ersucht, nimmt die Gesichte eine Wendung.<br />
Pedro Almodóvar entfaltet den Horror diskret. Die Rachegelüste und -fantasien werden anspruchsvoll-ästhetisch umgesetzt. Der Arzt verwandelt Schmerz in Schönheit. Im übertragenen Sinn zieht der spanische Regisseur dem Menschen die Haut ab und will zeigen, wie unser Körper zum Versteck werden kann.<br />
Der erste Teil des Films ist rätselhaft und vielleicht einen Tick zu lange geraten. Die Spannung ergibt sich aus der Frage nach den Zusammenhängen. Wer ist diese Vera? In welchem Verhältnis steht sie zu Ledgard? Wie kam sie in das Landhaus? In Rückblenden tröpfeln schließlich die Hintergrundgeschichten ein und entschädigen für die Wartezeit. „Die Haut, in der ich wohne“ ist ein unverwechselbarer Almodóvar-Film, ein Thriller mit Tiefgang. </p>

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		<title>Salt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Phillip Noyce Film „SALT“ zeigt die Geschichte der CIA-Agentin Evelyn Salt. Evelyn, gespielt von Angelina Jolie, überführt zusammen mit Ted Winter, gespielt von Liev Schreiber, Lügner ebenso sicher, wie sie Spionageaufträge erfüllt. Ihr Sinn für Gerechtigkeit ist stark ausgeprägt und trotz der Schwierigkeiten des Jobs führt sie eine glückliche Ehe mit Michael „Mike“ Krause (August [...]]]></description>
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<p>Phillip Noyce Film „SALT“ zeigt die Geschichte der CIA-Agentin Evelyn Salt. Evelyn, gespielt von Angelina Jolie, überführt zusammen mit Ted Winter, gespielt von Liev Schreiber, Lügner ebenso sicher, wie sie Spionageaufträge erfüllt. Ihr Sinn für Gerechtigkeit ist stark ausgeprägt und trotz der Schwierigkeiten des Jobs führt sie eine glückliche Ehe mit Michael „Mike“ Krause (August Diehl).</p>
<p>Bei der Vernehmung des russischen Überläufers Orlov wird sie als russische Spionin und Schläfer beschuldigt. Ihre Aufgabe sei es den russischen Präsidenten zu töten und der „Tag X“ soll zur Zerstörung der Vereinigten Staaten führen. Erschüttert von der Nachricht und der Angst um ihren Mann, versucht sie Michael zu erreichen. Als Orlov entkommt, ist Salt gezwungen zu fliehen.</p>
<p>Durch ihre Handlung wird sie nun als Doppelagentin betrachtet. Während sie auf der Suche nach ihrem Mann ist und ein Attentat auf die Vereinigten Staaten verhindern muss, muss sie sich zudem dem Zugriff durch die CIA entziehen. Ihre Jagd nach Orlov geht quer durch New York. Während des Actionthrillers stösst sie dabei auf ein Geheimnis, dass auch sie selber betrifft.</p>
<p>Der Film blendet ab und zu in die Vergangenheit, um die Handlungsstränge zwischen den Hauptdarstellern zu verdeutlichen. So ist Michael Krause, Arachnologe deutscher Abstammung, vor einigen Jahren einer ihrer „Aufträge“ gewesen. Jedoch weiß Michael nicht, womit Evelyn Salt ihr Geld verdient. Zwei Jahre vor der Geschichte des Films erzählt Salt ihm von ihrem Job und der Gefahr in einer Beziehung mit ihr. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab Evelyn zu heiraten.</p>
<p>Der Film glänzt durch eine grandiose Angelina Jolie und einen charismatischen Liev Schreiber. Gespickt mit einem verzwickten Erzählstrang und jeder Menge Action und Special Effects ist „Salt“ trotz des FSK 16 Puls treibend. Es bleibt kaum Gelegenheit Luft zu holen. Das Ende ist offen und verspricht vielleicht eine Fortsetzung. </p>

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		<title>Die drei Musketiere</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Einer für alle, alle für einen!&#8221; Dies ist das Motto der drei Musketiere unter welchem sie auch 2011 auf der Leinwand fechten. Regisseur und Mit-Produzent Paul W.S.Anderson ist verantwortlich für dieses 3D-Spektakel. Neben Logan Lerman als D&#8217;Artagnan spielen Ray Stevenson, Matthew Macfadyen und Luke Ewans die drei Musketiere Porthos, Athos und Aramis. Der junge Hitzkopf [...]]]></description>
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<p>&#8220;Einer für alle, alle für einen!&#8221; Dies ist das Motto der drei Musketiere unter welchem sie auch 2011 auf der Leinwand fechten. Regisseur und Mit-Produzent Paul W.S.Anderson ist verantwortlich für dieses 3D-Spektakel. Neben Logan Lerman als D&#8217;Artagnan spielen Ray Stevenson, Matthew Macfadyen und Luke Ewans die drei Musketiere Porthos, Athos und Aramis. Der junge Hitzkopf D&#8217;Artagnan macht sich auf die Reise nach Paris um Musketier zu werden. Als Provinzler eckt er aber gleich nach seiner Ankunft gründlich an. Doch bald darauf gewinnt er die Freundschaft der drei unzertrennlichen und besten Musketiere des Königs. Zusammen kämpfen sie gegen den Schurken Rochefort, den gefährlichen Kardinal Richelieu und die tödlich intrigante Lady de Winter. Diese wollen nur eines: Die Herrschaft des französischen Königs Ludwig XIII. brechen. Dafür gehen sie buchstäblich über Leichen. D&#8217;Artagnan und seine Freunde werden sich sehr anstrengen müssen, um die gefährlichen Pläne zu vereiteln&#8230;<br />
Mit einem Budget von über 11 Millionen Euro wurden die &#8220;Drei Musketiere&#8221; zu neuem Leben erweckt. Genauer gesagt, die Helden wurden Computer-&#8221;reanimiert&#8221;. Regisseur Anderson drehte in Bayern und Babelsberg. Schloss Herrenchiemsee wurde zum französischen Versailles ernannt. Zahlreiche Stars konnte Anderson gewinnen: Christoph Waltz als Kardinal Richelieu, Orlando Bloom als Herzog von Buckingham und die schöne Milla Jovovich als Lady de Winter. Til Schweiger spielt als Graf Caligostro eine weitere Nebenrolle.<br />
Anderson hat Action-Filme wie &#8220;Resident Evil&#8221; gedreht. Dies wird bei den drei Musketieren nur allzu deutlich. Die Verantwortlichen wollten wohl vor allem einen 3D-Blockbuster erschaffen. Den Kinozuschauer erwartet ein gewaltiges Action-Feuerwerk. Manchmal erscheint es einem aber leider wie eine Mischung aus &#8220;Resident Evil&#8221; und James Bond. Die historische Handlung des 1849 erschienenen Romans von Alexandre Dumas bleibt bei dem Action-Spektakel leider auf der Strecke. Auch die nur allzu &#8220;moderne&#8221; Sprache stört die Atmosphäre einer barocken Umgebung. Als &#8220;Augenschmaus&#8221; für Action-Freunde ist der Film sicherlich tauglich. Wer hingegen auf eine romangetreue Umsetzung des klassischen Stoffes hofft, wird das Kino enttäuscht verlassen.<br />
Fazit: Nicht immer ist lauter und gewaltiger auch besser. Wenn historische Helden zu computeranimierten Actionhelden mutieren, verspielen sie den Kredit als Klassiker in die Filmgeschichte einzugehen&#8230;</p>

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		<title>Inception</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der britisch-US-amerikanische Regisseur Christopher Nolan hatte bereits mit seinem 2000 erschienenen Film &#8220;Memento&#8221; bewiesen, dass er sich auf anspruchsvolle Filme für Cineasten besteht und sich mit seinen 2006 und 2010 erschienenen Comicverfilmungen &#8220;Batman Begins&#8221; und &#8220;The Dark Knight&#8221; endgültig in die Königsklasse der Regisseure katapultiert. So war es wenig verwunderlich, dass sein Science-Fiction-Film &#8220;Inception&#8221; ihm [...]]]></description>
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<p>Der britisch-US-amerikanische Regisseur Christopher Nolan hatte bereits mit seinem 2000 erschienenen Film &#8220;Memento&#8221; bewiesen, dass er sich auf anspruchsvolle Filme für Cineasten besteht und sich mit seinen 2006 und 2010 erschienenen Comicverfilmungen &#8220;Batman Begins&#8221; und &#8220;The Dark Knight&#8221; endgültig in die Königsklasse der Regisseure katapultiert. So war es wenig verwunderlich, dass sein Science-Fiction-Film &#8220;Inception&#8221; ihm im Jahr 2010 vier Oscars und diverse Nominierungen für begehrte Filmpreise einbrachte.<br />
Mit &#8220;Inception&#8221; schuf Multitalent Nolan, der nicht nur als Regisseur fungierte, sondern den Film auch produzierte sowie das Drehbuch schrieb, ein cineastisches Meisterwerk. In opulenter Aufmachung bedient sich der Blockbuster an Elementen aus den verschiedensten Genres und verweigert sich dadurch einer einheitlichen Kategorisierung, mit welcher er kaum zu fassen wäre. Science-Fiction-Elemente sind verwoben mit spannungsreichen Actionsequenzen und die Zuschauer werden sowohl auf emotionaler als auch auf intellektueller Ebene gefordert.<br />
Verschiedene Ebenen sorgen für ein intensives Verwirrspiel, das vom ersten Augenblick an gefangen nimmt und den Atem anhalten lässt, die Verschachtelung der Handlungssequenzen erfordert höchste Konzentration und bietet dabei dennoch cineastischen Hochgenuss.<br />
Protagonist Cobb, meisterhaft dargestellt von Leonardo DiCaprio, ist in der Lage, Informationen aus Träumen zu entziehen, indem er sich mittels einer geheimen Technologie mit dem Schlafenden vernetzt und so in dessen Traumebene eindringen kann. Dabei ist er wie in einem Klartraum in der Lage, den Traum mit vollem Bewusstsein zu steuern und nach seinen Vorstellungen zu agieren. Die vielfältigen Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, nutzt der wegen Mordes an seiner Frau (überzeugend dargestellt von Marion Cotillard) angeklagte Cobb, um Wirtschaftsspionage zu betreiben. Um die Strafverfolgung abwenden zu können, nimmt er das Angebot eines Kunden wahr, eine Manipulation auf Traumebene bei einem Konkurrenzunternehmen durchzuführen. Eine &#8220;Inception&#8221; soll eingepflanzt werden, eine neue Idee, die vermeintlich im Unterbewusstsein des Träumenden erzeugt wurde. Zur Umsetzung des Auftrags sichert sich Cobb weitere Mitarbeiter, die ihn auf seinen abenteuerlichen Traumreisen begleiten sollen, unter anderem die Studentin Ariadne (großartig gespielt von &#8220;Juno&#8221;-Darstellerin Ellen Page), die zur Traumarchitektin ausgebildet wird.<br />
Eine abenteuerliche und virtuose Mission beginnt, die in schnellen Bildern zwischen Realität und Traum hin und her springt und durch fantastisch anmutende Traumlandschaften führt. &#8220;Inception&#8221; verspricht Spannung und intelligente Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Minute und ist ein Filmerlebnis der Extraklasse. Wer diesen Film gesehen hat, wird seine Träume anders wahrnehmen&#8230;</p>

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		<title>Gesetz der Rache</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Gesetz der Rache“ ist ein Thriller, der Ende 2009 in die deutschen Kinos kam. Die Hauptrolle wurde übernommen von Gerard Butler, den man sonst eher vorwiegend aus eher seichten Filmen wie etwa „P.S. Ich liebe dich“ kennt. Doch „Gesetz der Rache“ ist alles andere als seichte Unterhaltung. Für viel Gesprächsstoff sorgte der Film aufgrund einer [...]]]></description>
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<p>„Gesetz der Rache“ ist ein Thriller, der Ende 2009 in die deutschen Kinos kam. Die Hauptrolle wurde übernommen von Gerard Butler, den man sonst eher vorwiegend aus eher seichten Filmen wie etwa „P.S. Ich liebe dich“ kennt. Doch „Gesetz der Rache“ ist alles andere als seichte Unterhaltung. Für viel Gesprächsstoff sorgte der Film aufgrund einer Szene, in denen jemand bis zum Tode gefoltert wird. Die hohen Erwartungen konnte „Gesetz der Rache“ leider nicht erfüllen. So spielte der Action-Thriller bei Produktionskosten in Höhe von 53 Millionen nur etwa 72 Millionen Dollar wieder ein. Gerard Butler spielt Clyde Shelton, einen zufriedenen und genügsamen Familienvater. Sein Leben gerät jedoch vollständig aus den Fugen, als bei einem Einbruch seine Frau und seine Tochter ermordet werden. Der Titel verrät, wie sich der Plot weiterhin gestaltet, es geht um Rache. Sehr kreativ ist dieser zugegenermaßen nicht ausgewählt, zugutehalten muss man dem Film jedoch, dass die Umsetzung recht gut gelungen ist.<br />
Shelton selbst überlebt den Einbruch nur knapp. Die Mörder können schließlich gefasst werden, bekommen jedoch nur eine relativ milde Strafe. Grund hierfür ist, dass der Haupttäter zu einer Aussage gegen einen seiner ehemaligen Komplizen überredet werden kann. Doch zehn Jahre später wird er tot aufgefunden. Clyde Shelton kann das milde Urteil einfach nicht hinnehmen und verübt Selbstjustiz, gesteht den Mord. Dafür kommt er selbst schließlich ins Gefängnis. Von dort aus schreibt er Briefe, erpresst den ehemaligen Richter. Er fordert eine Änderung des Justizsystems, damit sich so etwas, was ihm selbst widerfahren ist, sich nie wiederholen kann. Obwohl der Film dem Zuseher durchaus eine gewisse Härte vermittelt, wirkt er an dieser Stelle unfreiwillig komisch. Gerard Butler wird seine Rolle aus „P.S. Ich liebe dich“ wohl niemals vollständig abschütteln können. So fühlt man sich durch die erwähnten Briefe an eben diesen Film erinnert. Druck verleiht Shelton seiner Forderung, in dem er von seiner Zelle aus scheinbar Anschläge verübt. Wird seiner Forderung nicht Folge geleistet, so werden alle damals am Prozess Beteiligten den Tod finden.<br />
Der Antagonist in „Gesetz der Rache“ ist Oscar-Preisträger Jamie Foxx, der seine Sache ebenfalls ziemlich gut macht. Doch nach knapp 110 Minuten hat man als Zuseher nicht das Gefühl, als hätte man irgendetwas verpasst, hätte man den Film nicht gesehen. Einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt zudem die bereits erwähnte Folterungsszene. Was bleibt, das ist ein passabler Action-Thriller, auf den Welt auch verzichten hätte können.</p>

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		<title>Cowboys und Aliens</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine sehr ungewohnte Mischung kommt uns da von der Leinwand entgegen: Cowboys kämpfen gegen Aliens. Der Film basiert auf einer gleichnamigen Comic-Story von Scott Mitchell Rosenberg. Regisseur Jon Favreau setze den temporeichen Film in Szene. Dabei konnte er Weltstars wie Harrison Ford und Daniel Craig gewinnen. Weitere Stars sind Olivia Wilde und Keith Carrandine. In [...]]]></description>
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<p>Eine sehr ungewohnte Mischung kommt uns da von der Leinwand entgegen: Cowboys kämpfen gegen Aliens. Der Film basiert auf einer gleichnamigen Comic-Story von Scott Mitchell Rosenberg. Regisseur Jon Favreau setze den temporeichen Film in Szene. Dabei konnte er Weltstars wie Harrison Ford und Daniel Craig gewinnen. Weitere Stars sind Olivia Wilde und Keith Carrandine.<br />
In der kleiner Stadt Absolution in Arizona taucht eines Tages ein Mann ohne Gedächtnis auf. Später stellt sich heraus, dass er ein gesuchter Verbrecher ist welcher Jake Lonergan heißt.. Besonders Woodrow Dolarhyde hat es auf ihn abgesehen. Ausgerechnet Dolarhyde regiert die Kleinstadt Absolution mit Härte und Brutalität. Kurz darauf wird die Stadt von Aliens bedroht. Woodrow und Jake müssen sich wohl oder übel zusammenraufen. Denn nur Lonergan besitzt eine wirksame Waffe im Kampf gegen die Aliens&#8230;<br />
Die größte Herausforderung des Zuschauers liegt darin, den Mix aus Western und Science Fiction zu verarbeiten. Daniel Craig ist in der Rolle des geheimnisvollen Fremden sehr gut. Vor allem im ersten Drittel des Filmes hält er uns mit seinem geheimnisvollem Spiel in Spannung. Harrison Ford agiert wie immer routiniert und souverän. Er kann sowohl Helden als auch Schurken glaubhaft darstellen. Die bezaubernde Olivia Wilde bringt Schönheit und etwas Romantik in den Film. Die Spannung baut sich zunächst gut auf. Nach dem ersten Angriff der Aliens versinkt der Film dann jedoch zunehmend in einem Feuerwerk aus Special-Effects und übertriebener Action. Jon Favreau setzt hier auf lärmendes Kino wo stillere Töne besser gewesen wären. Der Zuschauer tut sich mit der Zeit immer schwerer den Sinn des ganzen Szenariums zu erkennen. Die FSK 12 Freigabe ist zudem verwunderlich. Die Aliens werden mit dem Speer durchbohrt, in den Kopf geschossen oder per Laser vernichtet. Dies ist die Grundlage vieler Computerspiele welche wegen ihrer Gewalt zunehmend und Gott sei Dank vom Markt verschwinden. Hier wird munter drauf los vernichtet. Der Film lief in Amerika bisher nur mit sehr mäßigem Erfolg. Ein Cowboy ist dort schließlich so etwas wie ein Kulturgut. Statt Indianer muss er nun auf einmal Aliens bekämpfen. Klingt fast so wie ein Boxkampf zwischen John Wayne und E.T. </p>

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		<title>Planet der Affen Revolution</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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		<description><![CDATA[Der uninformierte Zuschauer fragt sich schon in den ersten Minuten des Films, inwiefern der Titel &#8220;Planet der Affen&#8221; einen Film beschreiben kann, der augenscheinlich in der uns bekannten Menschenwelt spielt. In dieser Welt, also dem Planeten Erde, steht der Wissenschaftler Will Rodman, gespielt von James Franco, im Mittelpunkt des Geschehens. Sein Versuch, ein vermeintliches Medikament [...]]]></description>
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<p>Der uninformierte Zuschauer fragt sich schon in den ersten Minuten des Films, inwiefern der Titel &#8220;Planet der Affen&#8221; einen Film beschreiben kann, der augenscheinlich in der uns bekannten Menschenwelt spielt. In dieser Welt, also dem Planeten Erde, steht der Wissenschaftler Will Rodman, gespielt von James Franco, im Mittelpunkt des Geschehens. Sein Versuch, ein vermeintliches Medikament gegen Alzheimer zunächst an Versuchsaffen zu testen, führt zu einer erstaunlichen Entdeckung: das Medikament wirkt sich auf die Intelligenz der Affen aus.<br />
Schon an diesem Punkt, in Kombination mit dem Titel des Films, wird dem nun nicht mehr ganz so unwissenden Besucher schnell klar, dass (P)Revolution eher das nachgezogene Vorspiel als eine Fortsetzung der Filmreihe ist. Tatsächlich handelt es sich beim besagten Teil um das sogenannte Prequel, das die Vorgeschichte für die ehemals erzählte Geschichte behandelt. Es obliegt also Shootingstar James Franco und &#8220;Slumdog Girl&#8221; Freida Pinto als dessen Lebensgefährtin, die Scharte auszuwetzen, die Tim Burtons Verfilmung anno 2001 ins Vermächtnis der Reihe geschlagen hat.</p>
<p>Das Erfolgsrezept: CGI und Affen<br />
Als Novum in der Filmreihe wurden die Affen erstmals nicht mehr von kostümierten Schauspielern verkörpert, sondern wurden vollständig am Bildschirm hergestellt. Als Mime für die Bewegungsabläufe der animierten Figuren durfte Andy Serkis herhalten, der bereits ein Jahrzehnt zuvor der Kreatur Gollum in Herr der Ringe Leben einhauchte. Das Ergebnis kann sich auch in diesem Fall sehen lassen. Neben dem &#8211; wie immer &#8211; glänzenden Hauptdarsteller James Franco sind es vor allem die künstlichen Primaten, deren Blick den Zuschauer so in den Bann zieht, als handelte es sich um reale Affen im Schauspielmodus. Die Geschichte dahinter, die sich fast schon ein wenig zu stark auf die Medikamententhematik konzentriert, bringt ganz neue Aspekte und damit auch Sichtweisen in die schwierige Geschichte von Affen und Menschen. Genau dieser Faktor ist es überdies, der in der Nachbetrachtung des Films unweigerlich mitschwingt.</p>
<p>In Summe: Überdurchschnittlicher Kinospaß<br />
In einem Kinosommer, der einige namhafte Enttäuschungen vorzuweisen hatte, entpuppt sich Planet der Affen &#8211; (P)Revolution als sehr gutes, wenn auch nicht atemberaubendes Kino. Die Dreifaltigkeit aus Story, Effekten und Schauspielern überzeugt auf ganzer Linie und lässt &#8211; glücklicherweise &#8211; die Fettnäpfchen, in die schon so manch anderes Budget-Spektakel getappt ist, gänzlich aus. </p>

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		<title>Die Schlümpfe</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Animation]]></category>
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		<category><![CDATA[filmbewertung-die-schluempfe]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit mehreren Jahrzehnten begeistern die vom belgischen Zeichner Peyo erdachten Schlümpfe Kinder auf der ganzen Welt. Ihre Beliebtheit scheint ungebrochen und daher war es nur eine Frage der Zeit, bis die kleinen blauen Figuren aus Schlumpfhausen ihren großen Auftritt auf der Kinoleinwand haben würden. Unter der Regie von Raja Gosnell entstand dabei der insgesamt zweite [...]]]></description>
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<p>Seit mehreren Jahrzehnten begeistern die vom belgischen Zeichner Peyo erdachten Schlümpfe Kinder auf der ganzen Welt. Ihre Beliebtheit scheint ungebrochen und daher war es nur eine Frage der Zeit, bis die kleinen blauen Figuren aus Schlumpfhausen ihren großen Auftritt auf der Kinoleinwand haben würden.</p>
<p>Unter der Regie von Raja Gosnell entstand dabei der insgesamt zweite Kinofilm (nach einem Zeichentrickfilm in den 70er Jahren); Gosnell entschied sich für einen moderneren Weg. In seinem Film werden die Schlümpfe per Computer animiert und in die reale Welt verfrachtet. &#8220;Die Schlümpfe&#8221; verknüpft also Animations- und Realfilm.<br />
Inhaltlich betreten die Schlümpfe dabei Neuland: Auf der Flucht vor dem bösen Zauberer Gargamel geraten einige der Schlümpfe in einen magischen Wasserfall, der sie direkt in das heutige Manhattan befördert. Dort sehen sich die kleinen Geschöpfe unzähliger Gefahren ausgesetzt und während sie stets auf der Flucht vor Gargamel sind, versuchen sie verzweifelt, mit Hilfe eines Zaubers nach Hause zurückzukehren.</p>
<p>&#8220;Die Schlümpfe&#8221; richtet sich selbstredend an ein sehr junges Publikum und funktioniert als Kinderfilm sehr gut. Der Humor erfreut die Kleinen, das Tempo des Films ist rasant und hier kommt keiner ernsthaft zu Schaden. Das gefällt den Kindern und sorgt dafür, dass man sich &#8220;Die Schlümpfe&#8221; problemlos mit der ganzen Familie anschauen kann. Leider fehlt es den computeranimierten Figuren ein wenig an der Seele, die ihre gezeichneten Vorlagen auszeichnet, aber das lässt sich gut verschmerzen, weil der Film dennoch gut unterhält. Auch die Story des Films ist sehr dünn geraten, doch auch dieser Kritikpunkt wird vor allem die jungen Zuschauer kaum stören.</p>
<p>Die älteren Zuschauer dürfen sich vor allem an der technischen Umsetzung des Films erfreuen. Die Darstellung der computeranimierten Figuren ist hervorragend gelungen und wie sie in das reale New York integriert wurden, grenzt schon an Perfektion. Auch der 3D-Effekt wurde gelungen umgesetzt. Man merkt, dass sich die Macher sehr viel Mühe gemacht haben, ihn sehr organisch in den Film zu integrieren.</p>
<p>Fazit:<br />
&#8220;Die Schlümpfe&#8221; ist eine sehr rasante, lustige und unterhaltsame Filmumsetzung geworden, die zudem technisch hervorragend aussieht. Es fehlt allerdings an Seele und einer guten Geschichte, was die Hauptzielgruppe jedoch nicht stören wird. </p>

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