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Agora – Die Säulen des Himmels

Agora – Die Säulen des Himmels

Regisseur: Alejandro Amenábar
Hauptdarsteller:
Rachel Weisz (Hypatia von Alexandria)
Max Minghella (Davus)
Oscar Isaac (Orestes)
Ashraf Barhom (Ammonius)
Rupert Evans (Synesius)
Genre: Historienfilm

Inhalt: Der Film handelt von der realen Figur der Hypatia von Alexandria, eine der berühmtesten, aber auch geheimnisvollsten Frauenfiguren der Antike. Sie war einst Astronomin, Wissenschaftlerin, Philosophin und Mathematikerin. Um 400 nach Christus, in einer wirren Zeit, unterrichtet Hypatia in Alexandria. Die junge Frau ist hin und her gerissen zwischen ihren wissenschaftlichen Lehren sowie der Liebe zu Orestes und Synesius, einem Christen. Schnell wird jedoch klar, dass es für eine Frau schwer ist, als Lehrende Fuß zu fassen. Als die Kämpfe zwischen Heiden und Christen in Alexandria eskalieren, gerät auch Hypatia zwischen die Fronten. Von nun an kämpft sie nicht nur um die Rettung der alten Schriften, sie muss bemerken, dass ihr eigenes Leben in höchster Gefahr schwebt…

Kritik: Alejandro Amenábar ist ein hierzulande weitgehend unbekannter spanischer Regisseur. Dass er jedoch auf jeden Fall eine Entdeckung wert ist, beweist schon sein grandioser Film “Das Meer in mir” aus dem Jahre 2004. Dieser Film erhielt sowohl den Golden Globe als auch den Oscar als bester fremdsprachiger Film. “Agora” steht dem jedoch in nichts nach. Amenábars Inszenierung des Lebens der Hypatia in zwei Teilen fasziniert. Insgesamt ist der Film 126 Minuten lang – doch keine Minute langweilig. “Agora” ist durchaus keine leichte Kost, geht es doch um eine dramatische Zeit in Ägypten, als zwei Kulturen – die griechische und die christliche – aufeinander prallten und der Konflikt eskalierte.
Eine Frau steht im Mittelpunkt der Wirren – Hypatia. Kongenial gelingt es der Britin Rachel Weisz diese Figur darzustellen. Sie wirkt stark und doch manchmal verzweifelt. Sie ist eine Frau, die Gefühle hat, diese aber oft nicht zeigen darf. Im Grunde lebt Hypatia für die Wissenschaft und bringt dafür ein großes Opfer. Am Ende ist es sogar ihr Leben, welches sie dafür hingibt. Die exzellente Kamera und die originalgetreuen Kostüme des Films wurden mehrfach ausgezeichnet – zu Recht, der Zuschauer fühlt sich in diese Zeit zurück versetzt und keinen Moment “nur wie in einem Film”.

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