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Remember Me

Remember Me

Dass Robert Pattinson nicht nur als Vampir Frauenherzen höher schlagen lassen kann, beweist er in dem romantischen Drama “Remember Me” von Allen Coulter, das seit dem 25. März in den deutschen Kinos läuft. Darin geht es um Familie, Liebe und den Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen.

Robert Pattinson spielt den jungen Tyler Hawkins aus New York City, dessen Familie nach dem Selbstmord seines Bruders mehr und mehr zerbricht. Seine Eltern trennen sich und besonders das Verhältnis zu seinem Vater Charlie, einem erfolgreichen Geschäftsmann, der von 007-Star Pierce Brosnan gespielt wird, verschlechtert sich zusehends. Erst als er nach einer Schlägerei durch Zufall Ally Craig (Emilie de Ravin aus “Lost”), trifft, ändert sich alles und er findet durch sie zurück ins Leben. Allerdings trägt Ally selbst ein schweres Schicksal, denn sie musste als Kind mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen erschossen wurde und leidet, ebenso wie Tyler, unter ihrem tyrannischen Vater (Chris Cooper). Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Romanze, die allerdings schon bald auf eine harte Probe gestellt wird.

Nach “Twilight” versucht sich Robert Pattinson nun an einer etwas anspruchsvolleren Geschichte und hat sich sogar als Produzent an dem Liebes-Drama beteiligt. Mit Erfolg. Regisseur Allen Coulter lässt seinem Charakter viel Freiheit und entlockt ihm so ganz neue schauspielerische Fähigkeiten, die seine weibliche Fangemeinde erneut verzücken dürften. Emilie de Ravin harmoniert als weibliche Gegenspielerin perfekt und die beiden bringen ihre Zuneigung glaubhaft und fesselnd auf die Leinwand. Die beiden “Tyrannen-Väter” Pierce Brosnan und Chris Cooper überzeugen ebenso in ihren Rollen und gehen ganz und gar nicht als Nebencharaktere unter. Erwähnenswert ist auch die kleine Schwester von Tyler, die von Ruby Jerins gespielt wird. Die 12-Jährige war bereits in “Shutter Island” zu sehen und spielt neben den Großen des Showbusiness als wäre es das Einfachste auf der Welt.

Abschließend lässt sich sagen, dass “Remember Me” ein wirklich sehenswerter Streifen ist und nicht nur von Robert Pattinson-Fans geschaut werden sollte. Das Drehbuch ist relativ simpel und ohne Kitsch, überrascht dafür aber mit einem unvorhersehbaren Donner-Finale, das nicht den Geschmack jedes Zuschauers treffen dürfte.

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