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Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

In Tim Burton´s Version von “Alice im Wunderland” ist – wen wundert´s – alles ein wenig anders als in der Buchvorlage, schließlich sind seit den skizzierten Ereignissen bereits 13 Jahre vergangen. Alice (Mia Wasikowska) ist hier also 19 Jahre alt und hat das Wunderland bereits wieder vergessen. Als sie dieses Mal in das Kaninchenloch fällt und auf die Bewohner der mysteriösen Welt trifft, können sich diese allerdings an sie erinnern, auch wenn sie sich nicht absolut sicher sind, dass dies “ihre” Alice ist. Für Alice scheint indes alles neu und auf zauberhafte Art unbekannt zu sein.
Das Geschicke des Wunderlandes werden inzwischen von der launigen und niederträchtigen Roten Königin (Helena Bonham Carter) gesteuert, welcher der Thron von ihrer Schwester, der Weißen Königin (Anne Hathaway), übergeben wurde.

Eine Schriftrolle prophezeite bereits das Erscheinen von Alice, deren Schicksal es sein soll, den Jabberwocky zu erschlagen und so die Ordnung aller Dinge wiederherzustellen. Alice, die sich mit ihrer Rolle erst noch anfreunden muss, bekommt dabei Unterstützung vom Verrückten Hutmacher (Johnny Depp), der Haselmaus (Stimme von Barbara Windsor) und einigen anderen schrägen Figuren.
Richtig, das ist im Grunde “Der Zauberer von Oz”, mit der rauchenden blauen Raupe (Stimme von Alan Rickman) als Zauberer. Aber wo der gerade genannte Film damit endete, dass Dorothy sich in einer Mischung aus Mut und Demut üben musste, muss die aktuelle Alice lernen der “Eine” zu sein, der große Krieger, der Erretter – ganz nach dem Vorbild von Neo, Frodo oder Luke Skywalker. Burtons Version der Vorlage ist dabei alles andere als todernst, die meisten Szenen sind wirklich amüsant und wissen auf angenehme Art zu unterhalten. Das Problem liegt eher woanders: Jedes der Alice-Bücher ist eine Sequenz eher traumhafter Ereignisse mit dadurch beschränkter Handlung und Kontinuität. Eigentlich müsste dies dem Film zugute kommen, sind Burtons Werke doch gerade nicht für ihre durchdachte Strukturiertheit, sondern für visuelle Anziehungskraft und schrägen Humor bekannt. Leider geht er aber gerade diesmal eher konventionell vor, so dass im Ergebnis ein Film entstanden ist, der auch inhaltlich aber gerade visuell zu überzeugen weiß, bei dem man aber das Gefühl nicht los wird, dass er in den Händen eines Regisseurs wie Tim Burton noch viel besser hätte werden können.

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2 Antworten : Alice im Wunderland”

  1. cécile sagt:

    Die Verfilmung “Alice im Wunderland” von Tim Burton ist die bislang Beste. Die schauspielerischen Leistungen sind von allen Seiten her wirklich sehr gut!
    Natürlich übertrifft sich Johnny Depp wieder selber^^.

    Es lohnt sich wirklich diesen Film anzuschauen vorallem in 3D!

  2. H. Kirschenhofer sagt:

    Johnny Depp ist wirklich ein großartiger Schauspieler.

    Habt ihr einen Film-Wunsch von Johnny Depp?

    Hierzu würde ich gern einen Artikel schreiben.

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