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The Green Mile

The Green Mile

Der Film “The Green Mile” entstand im Jahre 1999 nach einem Roman von Stephen King. Wer nun aber einen Horrorfilm erwartet, der liegt völlig falsch. “The Green Mile” ist subtile Fantasy, welche vor allem durch die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller zu glänzen weiß.
Es sind dies Tom Hanks als Gefängniswärter Paul Edgecomb und Michael Clarke Duncan als der zum Tode verurteilte John Coffey.
Auch die beiden großartigen Nebendarsteller David Morse als Brutus „Brutal“ Howell und Bonnie Hunt als Janice Edgecomb wissen zu überzeugen.
Regie führte Frank Darabont, der auch durch “Die Verurteilten” bekannt wurde.

Mit 181 Minuten hat der Film deutliche Überlänge. Doch jede Minute ist durch eine spannende und vielschichtige Handlung geprägt:

John Coffey ist ein Hüne – und er ist ein Todeskandidat. Er ist die Hauptfigur des Films, welcher jedoch aus der Perspektive des ehemaligen Gefängniswärters Paul Edgecomb erzählt wird. Paul ist 108 Jahre alt und erinnert sich dank des Lieblingsfilms von Coffey an diese beeindruckende Person, die er dennoch nicht retten konnte. Coffey kam in den 30er Jahren in den Todestrakt, war jedoch ein überaus sanftmütiger Mann, der keiner Fliege etwas zuleide tat, dem jedoch der Mord und die Vergewaltigung zweier kleiner Mädchen zur Last gelegt werden.
Dass Coffey übernatürliche Kräfte besitzt, kommt erst nach und nach zum Vorschein. Er erweckt eine Maus wieder zum Leben, er heilt Kranke, unter anderem die schwer kranke Frau des Gefängnisdirektors.
Dass Coffey unschuldig ist, stellt sich am Ende heraus. Doch er kann das Leid nicht mehr ertragen, das es in der Welt gibt und bittet um seine Hinrichtung.

Edgecomb und die wiederbelebte Maus leben dagegen überdurchschnittlich lange – ihr Leben endet auch nicht mit dem Film…

Gekonnt wurde bei diesem Film eine Fantasy Story mit realen Elementen kombiniert. Der Zuschauer wird immer wieder durch neue Wendungen – gerade die Figur John Coffey betreffend – konfrontiert. Dass Coffey trotz seiner Unschuld hingerichtet wird ist zu diesem Zeitpunkt nur noch schwer zu ertragen. Man hat die Figur unheimlich lieb gewonnen. Doch dies macht die Geschichte glaubwürdig – auch wenn man sich ein anderes Ende wünschen würde. “The Green Mile” ist eine der besten Stephen King Verfilmungen.

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1 Antwort : The Green Mile”

  1. Steffi sagt:

    Also ich fand den Film richtig gut. Die schauspielerische Leistung ist brillant. Auch wenn sonst die Verfilmungen der Stephen King Romane oft eher dürftig sind im Gegensatz zu den Büchern, wurde ich von dem Film genauso gepackt, wie von dem Buch dazu.

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