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Nightmare on Elm Street

Nightmare on Elm Street

Nun hat auch eine der berühmtesten Horrorfiguren der Filmgeschichte ihr erstes Remake erhalten: Freddy Krueger, der unheimliche Traumdämon, der mit seinen scharfen Klingen und dem verbrannten Gesicht Millionen von Kinobesuchern gegruselt hat.

Samuel Bayer verfilmte “A Nightmare on Elm Street” neu und fand auch gleich für den Hauptcharakter Freddy Krueger einen neuen Darsteller, Jackie Earle Haley, der seine Aufgabe mit Bravour meistert und seiner Figur genügend Leben einhaucht.
Die Geschichte des Remakes orientiert sich in groben Zügen am Original, das in Deutschland unter dem Titel “Nightmare – Mörderische Träume” in den Kinos lief: Ein junger Mann begeht vor den Augen seiner Freundin Selbstmord, weil er von schrecklichen Albträumen geplagt wird, in denen er immer wieder von Freddy Krueger gejagt wird. Schließlich ergeht es seiner Freundin und anderen jungen Leute ebenso: ihnen erscheint Krueger im Traum und nach und nach sterben die Teenager im Schlaf, weshalb sie feststellen, dass sie nicht schlafen dürfen, um nicht selbst in die Fänge von Krueger zu kommen.


Sehr schnell nimmt der Film Tempo auf und jagt von einer Horrorsequenz zur nächsten. Da viele der Teenies auf Grund ihrer Schlaflosigkeit immer wieder in Sekundenschlaf fallen, bieten sich viele Möglichkeiten, Freddy Krueger in Szene zu setzen. Es hätte also genügend Chancen gegeben, den berühmten Serienmörder sein Werk auf originelle Art und Weise verrichten zu lassen. Doch genau da offenbart der Film seine größte Schwäche, denn das Remake entbehrt praktischer jeglicher Originalität. Der Film bedient sich offensichtlich am Horrorfilm-Baukasten und ständig hat man das Gefühl, all das, was auf der Leinwand geschieht, schon einmal gesehen zu haben. Die Traumsequenzen spielen in Schauplätzen, die man von zu vielen anderen Horrorfilmen kennt; da der Streifen darüber hinaus viele weitere Elemente des Genres wie austauschbare und eindimensional gezeichnete Charaktere enthält, lässt sich feststellen, dass die Neuauflage des ersten Freddy Krueger-Auftritts recht wenig mit dem Original gemeinsam hat – vor allem fehlt es an der Neuartigkeit.

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