Carrie (Sarah Jessica Parker), Charlotte (Kristin Davis), Miranda (Cynthia Nixon) und Samantha (Kim Cattrall) sind wieder zurück im Kino. Seit kurzem läuft der zweite Teil von “Sex and the City”. Der Film behandelt die nächste Station der Darstellerinnen und beleuchtet das Leben der Generation 50+. Und dass dies nicht langweilig sein muss beweißt dieser Film.
Er startet, wie sollte es anders sein, auf einer pompösen Traumhochzeit. Allerdings handelt es sich hier um die wohl schwulste Traumhochzeit der Filmgeschichte. Carries bester schwuler Freund Stanford (Willie Garson) und Charlottes bester schwuler Freund Anthony (Mario Cantone) heiraten. (Sehenswert: Lisa Minelli in einem kurzen Gastauftritt als Pfarrerin)…
Wochen später bekommt Samantha ein unwiderstehliches Angebot. Sie soll ein Hotel vermarkten. Dieses befindet sich allerdings in Abu Dhabi. Natürlich denkt sie dabei an ihre drei Freundinnen und so schafft sie es, dass alle vier in ein Land voller Prunk und Reichtum reisen.
Charlotte ist auf der Reise nicht so wohl, da sie ihren Mann samt ihren beiden Töchter zu hause lassen musste. Allerdings versucht sie ihn fast ununterbrochen zu erreichen. Miranda ernennt sich selbst zur Reiseführerin und Samantha hat echte Probleme mit der Prüderie in dem orientalischen Land.
Auf einem Markt trifft Carrie völlig unverhofft und ahnungslos auf ihren Ex-Verlobten Aidan (John Corbett), der es schafft Charlotte von ihren Sorgen zu erlösen…
Was bereits der erste Teil des Kinofilms geschafft hat, ist auch dem zweiten ohne weiteres gelungen. Er knüpft problemlos an die TV-Serie an und lässt das typische, altbekannte Flair aufleben. Interessant an diesem Film ist es, dass er das wahre Alter der vier Freundinnen nicht vertuscht sondern vielmehr damit spielt. Themen, die zum Alter passen, also Mitte bis Ende der Vierziger, werden in diesem Film genauer unter die Lupe genommen.
So kämpfen zum Beispiel Charlotte und Mr. Big mit anderen Problemen als dies Harry und Charlotte tun. Samantha hat ziemliche Probleme mit dem Älterwerden.
Auch in ihrem zweiten Film laufen die vier Freundinnen zu Hochformen auf. Der Film macht einfach gute Laune und lässt uns an das perfekte Glück glauben.
Auf einer Skala von eins bis zehn hat der Film die höchste Punktzahl verdient.