Eingeordnet in das Genre eines postapokalyptischen Sci-Fi-Aktionfilm erwartet man Gemetzel um die zukünftige Weltherrschaft. Ein wenig gibt es davon auch, aber das ist nicht alles. In den Hauptrollen finden sich Denzel Washington als Eli, Gary Oldman als Carnegie und Mila Kunis als Solara. Der Film spielt im Jahre 2044. Der Einzelgänger Eli läuft durch die USA um nach Westen zu gelangen. Ein geheimnisvolles Buch ist der Grund seiner Reise: Die Bibel. Carnegie ein kleiner Bösewicht will ihm diese abnehmen, damit er die Macht an sich reißen kann. Nach einigen Kämpfen kann Eli mit Solara, der Tochter von Claudia, Carnegies Frau, fliehen. Carnegie folgt im allerdings unaufhörlich, bis er ihn eines Tages findet und angeschossen zurück lässt. Die Bibel ist jetzt in seinem Besitz sowie Solara. Diese kann sich durch einen geschickten Schachzug befreien und sammelt Eli auf, der geschwächt und trotz starker Schmerzen seinen Weg nach Westen fortgesetzt hat. In San Franzsiko angekommen, fahren sie auf die Insel Alcatraz, dort ist der Beginn einer neuen Zivilisation. Da Eli die Bibel komplett in seinem Kopf hat, diktiert er sie und sie wird mit einer alten Druckmaschine gedruckt. Carnegie kann mit der gefundenen Bibel nichts anfangen, da sie in Blindenschrift geschrieben ist und seine Macht hat damit ein jähes Ende.
Mehr will ich an dieser Stelle vom Inhalt des Filmes nicht verraten, sonst mag ihn der Ein oder Andere vielleicht nicht mehr schauen.
Der Film strotzt eher weniger von Gewalt als man erwartet hätte und zwischendurch kommt manchmal auch ein kleiner Anflug von Langatmigkeit besonders am Anfang. Was mich aber noch viel mehr gewundert hat, dass der Kinosaal sehr voll war und das alle mucksmäuschenstill waren, trotz der vielen Andeutungen und konkreten Aussagen über die Bibel und den Glauben. Mit Sicherheit stößt dies einigen auf, da es besonders zum Ende hin ein großer Bestandteil vom Film ist, aber vielleicht kann es ja auch mal den ein oder anderen zum Nachdenken anregen, was im Leben wichtig ist und wofür es sich lohnt zu leben. Über die Tiefgründigkeit kann man sich mit Sicherheit streiten, aber ein komplett vorgetragener Psalm 23 in einem postapokalyptischen Sci-Fi-Aktionfilm ist mit Sicherheit eine ausnahmslose Rarität. Also schaut euch den Film einfach mal an und dann freu ich mich über eure Kommentare.
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Interresant, dass Solara noch Zeit findet sich die Augenbrauen zu machen
.
…Sie sieht jedenfalls so aus.
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