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Out of Time ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2003 von Carl Franklin nach dem Drehbuch von David Collard. Matthias „Matt“ Whitlock (Denzel Washington) lebt ein ruhiges Leben als Polizeichef in einer Kleinstadt. Die Trennung von seiner Frau Alex (Eva Mendes) versucht er mit Ann Harrison (Sanaa Lathan) in einer intensiven Affäre zu überwinden. So schön so gut, wäre da nicht der brutale Ehemann von Ann, der den beiden so langsam auf die Schliche kommt. Eines Tages erfährt Ann im Beisein von „Matt“, dass ihre Krebserkrankung voranschreitet und sie noch 6 Monate zu leben hat. Völlig geschockt, hilft „Matt“ ihr mit dem Geld der Drogenfandung, einen letzten Rettungsversuch in der Schweiz zu unternehmen. Im Gegenzug überschreibt sie ihm ihre Lebensversicherung. Kurz nach der „Geldübergabe“ brennt das Haus der Harrisons komplett ab und ihre Leichen werden gefunden. Alex übernimmt den Fall und der Weitlauf gegen die Zeit beginnt für Matt, um den Mordverdacht von sich abzulenken und seine Unschuld zu beweisen.
Das ganze Vorgeplänkel ist eher fad und ein wenig eintönig. Eine kleine Spur von Langeweile will sich breit machen, aber das nimmt ein jähes Ende, als die Leichen gefunden werden. Der Film nimmt an Geschwindigkeit stetig zu und es wird tatsächlich doch noch spannend. Mit Sicherheit ist es nicht die herausragenste Rolle von Herrn Washington und Frau Mendes, aber sie geben auf ihre eigene Art und Weise dem Film eine Priese Humor. Einige unerwartete Wendungen und der Zeitdruck von Matt, seine Unschuld zu beweisen machen den Film sehenswert. Die zeitweise unrealistischen Abläufe geben dem Film eine gewisse Leichtigkeit, dennoch bleibt er bis zum Ende spannend. Wer also einen netten Filmabend mit spannender aber doch nicht allzu schwerer Kost möchte, liegt mit Out of Game genau richtig.
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